Datenschutzerklärung
Arbeitsfassung, Stand: 13. Oktober 2026
1. Verantwortlicher
BSM Onlinehandel UG (haftungsbeschränkt)
Marie-Curie-Straße 2
40789 Monheim am Rhein
Deutschland
Geschäftsführer: Alexander Bier und Uwe Bier
E-Mail: anfrage@bsm-onlinehandel.com
Telefon: +49 163 2519309
Datenschutzanfragen richten Sie bitte an anfrage@bsm-onlinehandel.com. Ein Datenschutzbeauftragter ist derzeit nicht bestellt. Nach Betreiberangabe verarbeiten derzeit zwei Personen regelmäßig personenbezogene Daten. Diese tatsächliche Angabe ersetzt keine eigenständige Prüfung, ob aus anderen gesetzlichen Gründen eine Benennungspflicht besteht.
2. Hosting und technische Bereitstellung
Website, Dashboards und API werden im Vercel-Pro-Tarif bereitgestellt. Die Anwendungsdaten werden in einer PostgreSQL-Datenbank von Neon verarbeitet; der produktive Datenbankendpunkt liegt in der AWS-Region eu-central-1 (Frankfurt). Beim Aufruf fallen technisch erforderliche Verbindungsdaten an, insbesondere IP-Adresse, Zeitpunkt, aufgerufene Ressource, Referrer, Browser- und Geräteinformationen sowie HTTP-Status. Die Verarbeitung dient der sicheren und stabilen Bereitstellung (zu prüfen: Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO; bei vertragsbezogenen Zugriffen zusätzlich Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO).
OFFEN: Die Vercel-DPA gilt nach ihrer veröffentlichten Fassung für Pro-Kunden und wird mit dem zugrunde liegenden Vertrag bindend; sie nennt eine primäre Verarbeitung in den USA und Standardvertragsklauseln. Der kontobezogene Nachweis zu Vertragsinhaber und Vertragszeitpunkt ist noch zu archivieren. Für Neon sind Kontoinhaber und einbezogene Vertragsfassung ebenfalls zu dokumentieren. Log-Speicherfristen sind festzulegen.
3. Registrierung, Anmeldung und Kontosicherheit
Bei der Registrierung verarbeiten wir E-Mail-Adresse, Benutzername, optionalen Anzeigenamen und ein ausschließlich als Hash gespeichertes Passwort. Hinzu kommen Rolle, Kontotyp, Tarif-, Verifizierungs-, Sperr- und Statusdaten. Für Anmeldung, Passwortzurücksetzung und E-Mail-Verifizierung werden zeitlich begrenzte Tokens, technische Sicherheitsdaten und fehlgeschlagene beziehungsweise begrenzte Versuche verarbeitet. Rechtsgrundlage ist grundsätzlich Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO; Schutz vor Missbrauch und Angriffen kann zusätzlich auf Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO beruhen.
Die Anmeldung verwendet das technisch erforderliche HttpOnly-Cookieauth_token. Es ist im Produktivbetrieb als Securekonfiguriert und läuft nach sieben Tagen ab. Admin-Oberflächen verwenden ergänzend ein serverseitig gesetztes SSO-Zugriffscookie. Rechtsgrundlage für den Zugriff auf die Endeinrichtung ist § 25 Abs. 2 Nr. 2 TDDDG, soweit die Cookies für den ausdrücklich gewünschten Login erforderlich sind.
Zur risikobasierten Login- und Aktionsprüfung ist der rechtlich von der BSM Onlinehandel UG getrennte Dienst PrismaTech Shield über eine serverseitige API produktiv angebunden. Shield wird nach Betreiberangabe persönlich durch einen selbstständigen Softwareentwickler betrieben. Übermittelt werden je nach Vorgang die interne Nutzerkennung, beim Login die E-Mail-Adresse, IP-Adresse, User-Agent, Zeitpunkt beziehungsweise ungewöhnliche Uhrzeit, Aktion, Oberfläche sowie betroffene Ressourcenkennung und begrenzte Sicherheitsmetadaten. Eine Werbe-ID oder dauerhafte Gerätekennung wird von GastroAnzeigen24 im geprüften Ablauf nicht an Shield gesendet. Shield bildet daraus Sicherheitsrisikowerte, Entscheidungsstufen und Begründungssignale. Die Integration läuft derzeit im Beobachtungsmodus; Shield kann in diesem Modus keine GastroAnzeigen24-Anfrage automatisch blockieren.
Shield verarbeitet die empfangene IP-Adresse zunächst im Request-Kontext und speichert neue Netzwerkkennungen nach der vorhandenen technischen Dokumentation nur zweckgetrennt HMAC-pseudonymisiert. API-Nutzungs- und Loginereignisse werden technisch 30 Tage, Risikoereignisse 90 Tage und Entscheidungen 30 Tage nach ihrem Ablauf vorgehalten. Für die append-only Sicherheits-Auditkette ist dagegen keine maximale Löschfrist im Code festgelegt. Historische Roh-IP-Werte sind dort nach der dokumentierten Datenschutzmigration physisch noch vorhanden, aber durch unveränderbare Tombstones in Lesewegen unterdrückt und nicht mehr operativ genutzt.
OFFEN: Die Shield-Unterlagen nennen Alexander Bier in internen Administrationsdaten, enthalten aber nur ein Platzhalter-Impressum. Die genaue Bezeichnung und Geschäftsanschrift des Einzelunternehmers sind vor Veröffentlichung zu bestätigen. Für die Verarbeitung im Auftrag von BSM ist ein AVV-Entwurf vorbereitet; dieser ist noch nicht unterzeichnet. Vercel-/Neon-/Upstash- Unterauftragnehmer, Regionen, Transfergrundlagen und die maximale Frist der Auditkette sind darin vor Geltung zu vervollständigen.
4. Profile, Inserate und Marktplatz
Wir verarbeiten Konto- und Profildaten, Händler- und Herstellerangaben, Inseratstitel, Beschreibungen, Preise, Kategorien, Standortangaben, Bilder, Dokumente, technische Produktdaten sowie Veröffentlichungs-, Moderations- und Abrechnungsstatus. Öffentlich freigegebene Inserate und Profile werden mit den als öffentlich vorgesehenen Angaben dargestellt. Private Dokumente und nicht veröffentlichte Inserate sind auf berechtigte Kontoinhaber und Administratoren beschränkt. Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO; Moderation, Betrugsabwehr und Plattformsicherheit können auf Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO sowie auf gesetzlichen Pflichten nach Art. 6 Abs. 1 lit. c DSGVO beruhen.
Bilder, Chat-Anhänge und Inseratsdokumente werden über Cloudinary verarbeitet. Das produktive Konto verwendet den Cloudinary-Free-Plan. Im Projekt ist außerdem Vercel Blob als Abhängigkeit und Konfigurationsoption vorbereitet; eine aktive fachliche Nutzung wurde im geprüften Quellcode nicht nachgewiesen.
OFFEN: Cloudinary erklärt, seine DPA gelte für Kunden, die eine Vereinbarung über den Erwerb eines Abonnements abgeschlossen haben; die veröffentlichte DPA knüpft an ein Order Form beziehungsweise Subscription Agreement an. Ihre tatsächliche Einbeziehung in den bestehenden Free-Plan ist daher nicht belegt. Die Betreiberin hat die vorbereitete DPA-Anfrage an Cloudinary übermittelt; eine verbindliche Antwort oder Vertragsannahme liegt noch nicht vor. Vertragsinhaber, DPA-Geltung, Speicherregion, Unterauftragsverarbeiter und Transfergrundlage sind durch Cloudinary verbindlich zu bestätigen.
Zur Betrugsprävention werden neue und geänderte Inserate regelbasiert und statistisch vorgeprüft. Berücksichtigt werden Inseratstext, Kategorie, Preis, Standort, Links, freiwillig angegebene Kontaktdaten, pseudonymisierte Kontakt-Fingerprints, kryptografische Bilddatei-Hashes, von der bestehenden Bildverarbeitung gelieferte Ähnlichkeits-Hashes sowie Veröffentlichungsmuster. Daraus entstehen ein interner Risikowert und begründende Einzelsignale. Es wird kein externes oder lokal betriebenes KI-Modell eingesetzt, keine biometrische Identifizierung vorgenommen und kein Geräte-Fingerprinting erzeugt. Auffällige Inserate können vorläufig zurückgehalten werden; eine endgültige Ablehnung oder Kontosperre erfolgt nicht allein aufgrund des Risikowerts. Betroffene können eine menschliche Prüfung und Korrektur verlangen.
OFFEN: Interessenabwägung, konkrete Löschfristen für Prüfverläufe und Kontakt-Fingerprints, Informationspflichten sowie die Bewertung nach Art. 22 DSGVO sind vor Produktivaktivierung rechtlich freizugeben.
5. Kommunikation, Favoriten und Suchaufträge
Bei Käufer-Verkäufer-Kommunikation verarbeiten wir Konversationsteilnehmer, Inseratsbezug, Nachrichten, optionale Anhänge, Zeitpunkte, Archivierungs- und Lesestatus. Favoriten speichern die Zuordnung zwischen Konto und Inserat. Gespeicherte Suchaufträge enthalten Suchkriterien, Benachrichtigungseinstellungen und den letzten Versandzeitpunkt. Bewertungen, Meldungen und Moderationsvorgänge enthalten die zur Prüfung erforderlichen Inhalte und Statusdaten. Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO; Missbrauchsprüfung und Moderation können auf Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO beruhen.
6. Zahlungen und Abrechnung mit Stripe
Für kostenpflichtige Inserate wird Stripe eingesetzt. Das Stripe Payment Element ist unmittelbar in den GastroAnzeigen24-Bestellablauf eingebunden; die Zahlungsfelder werden dabei technisch durch Stripe bereitgestellt. Wir speichern insbesondere Stripe-Kunden-, Zahlungs-, Rechnungs-, Preis- und Ereigniskennungen, Produktzuordnung, Betrag, Währung, Steuer- und Zahlungsstatus. Vollständige Karten- oder Bankdaten werden nach dem geprüften Code nicht in unserer Anwendungsdatenbank gespeichert. Stripe übermittelt Statusereignisse über signaturgeprüfte Webhooks und stellt die Rechnung bereit. GastroAnzeigen24 zeigt die Rechnung im geschützten Kundendashboard an und versendet selbst keine weitere Rechnungs-E-Mail über Resend. Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO; handels- und steuerrechtliche Aufbewahrungspflichten beruhen auf Art. 6 Abs. 1 lit. c DSGVO.
Rechnungs- und Zahlungs-Metadaten bleiben aufgrund gesetzlicher Aufbewahrungspflichten auch nach Ablauf oder Löschung eines Inserats und – soweit erforderlich – nach Beendigung eines Kontos erhalten. Der technisch vorbereitete Archivdatensatz trennt diese Nachweise vom löschbaren Inserat und Nutzerkonto. Eine zusätzliche unveränderbare Dokumentenarchivierung ist noch nicht produktiv aktiviert.
OFFEN: Die konkrete Stripe-Vertragsgesellschaft, Drittlandgarantien und verbindlichen Aufbewahrungsfristen sind anhand des Händlerkontos und der Verträge zu ergänzen.
7. E-Mail-Versand
Transaktionale E-Mails, etwa Registrierung, Passwortänderung, Inseratsstatus, Suchbenachrichtigungen und – nach gesonderter Freigabe – Vertrags- oder Widerrufsbestätigungen, werden über Resend versendet. Hierfür werden insbesondere Empfängeradresse, Anzeigename und der jeweilige Nachrichteninhalt übertragen. Vertragsbestätigungen sind von Rechnungs-E-Mails getrennt; GastroAnzeigen24 versendet über Resend keine Rechnung. Rechtsgrundlage ist je nach Anlass Art. 6 Abs. 1 lit. b oder lit. c DSGVO; Sicherheitsbenachrichtigungen können auf Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO beruhen. SMTP-Konfigurationsnamen sind vorhanden, eine aktive eigenständige SMTP-Implementierung wurde jedoch nicht nachgewiesen.
OFFEN: Resend-Vertragsgesellschaft, Versandregion, Auftragsverarbeitung, Drittlandgarantien und Protokollfristen sind zu bestätigen.
8. Android-App und Berechtigungen
Die Android-App greift über eine verschlüsselte HTTPS-Verbindung auf dieselbe GastroAnzeigen24-API und dieselben Konten, Inserate, Nachrichten, Favoriten, Profile und Abrechnungsinformationen wie die Webangebote zu. Zugangstokens werden im verschlüsselten Android-Keystore-gestützten Speicher abgelegt. Für die Bildauswahl verwendet die App die Android-Systemauswahl. Sie fordert keine allgemeine Berechtigung für Fotos, Kamera oder Gerätestandort an.
Standortangaben in Profilen, Suchen und Inseraten werden von Nutzern selbst eingegeben. Im geprüften Android-Manifest sind nur Internetzugriff und – ab Android 13 nach ausdrücklicher Systemabfrage – die optionale Berechtigung zum Anzeigen von Benachrichtigungen vorgesehen. Die Benachrichtigungsberechtigung kann jederzeit in den Android-Systemeinstellungen entzogen werden.
9. iOS-App, Apple StoreKit und APNs
Die iOS-App greift über HTTPS auf dieselben GastroAnzeigen24-Konten, Inserate, Nachrichten, Favoriten, Profile und Abrechnungsinformationen wie die Website zu. Das Anmeldetoken wird in der iOS-Schlüsselbundverwaltung gespeichert. Bilder für eigene Inserate werden nur nach Auswahl über die System-Fotoauswahl verarbeitet. Für die Umkreissuche kann die App nach ausdrücklicher Systemfreigabe den genauen Standort abrufen und als Koordinaten an die Such-API übermitteln; alternativ können Ort und Postleitzahl manuell eingegeben werden.
Kostenpflichtige Inseratleistungen in der iOS-App werden über Apple StoreKit abgewickelt. Apple verarbeitet die Zahlungsabwicklung und stellt Produktkennung, Kaufstatus und einen signierten Transaktionsnachweis bereit. Die GastroAnzeigen24-API verifiziert diesen Nachweis serverseitig und speichert die für Zuordnung, Freischaltung, Erstattung, Wiederherstellung und Schutz vor Doppelfreischaltung erforderlichen Produkt-, Transaktions-, Status- und Kontobezüge. Vollständige Karten- oder Bankdaten werden dabei nicht von GastroAnzeigen24 verarbeitet. GastroAds ist kein StoreKit-Produkt.
Die iOS-App enthält die technische Vorbereitung für Apple Push Notification service (APNs). Dabei würden nach Aktivierung ein APNs-Gerätetoken und technische Geräteangaben kontobezogen gespeichert; beim Abmelden wird die Zuordnung deaktiviert. Push-Benachrichtigungen sind in Version 1.0.0 nicht als produktiv nutzbare Funktion freigegeben und werden in der Release-Oberfläche nicht angeboten. Rechtsgrundlage für optionale Standort-, Foto- und Benachrichtigungsfunktionen ist die jeweils angeforderte App-Funktion; soweit eine Einwilligung erforderlich ist, Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO, für Kaufabwicklung Art. 6 Abs. 1 lit. b und c DSGVO.
OFFEN: Die konkrete Apple-Vertragsgesellschaft, kontoindividuellen Vertragsgrundlagen, Transfermechanismen und Apple-seitigen Speicherfristen sind anhand des Entwickler- und Zahlungskontos abschließend zu dokumentieren. APNs darf erst nach produktiver Konfiguration und technischer Abnahme als aktive Funktion beschrieben werden.
10. Firebase Cloud Messaging
Für auf Wunsch aktivierte Push-Benachrichtigungen verwendet die Android-App Firebase Cloud Messaging (FCM) von Google. Die automatische FCM-Initialisierung ist in der App deaktiviert und wird erst für die Push-Funktion aktiviert. Dabei entstehen eine Firebase-Installationskennung und ein FCM-Gerätetoken. Das Token wird nach der Anmeldung verschlüsselt mit dem Konto und technischen Angaben zu Plattform und App verknüpft, damit kontobezogene Benachrichtigungen zugestellt und erneuerte Tokens ersetzt werden können. Beim Abmelden wird die serverseitige Gerätezuordnung deaktiviert; bei einer Kontolöschung werden vorhandene Push-Tokens deaktiviert und ihr gespeicherter verschlüsselter Inhalt entfernt.
Google beziehungsweise Firebase verarbeitet für die technische Zustellung unter anderem Installations- und Gerätedaten, Push-Token, IP-Adresse sowie technische Zustellinformationen. GastroAnzeigen24 verwendet im geprüften Android-Projekt kein Firebase Analytics. Rechtsgrundlage ist die vom Nutzer aktivierte Benachrichtigungsfunktion (Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO); soweit eine Einwilligung erforderlich ist, Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO. Die konkrete Google-Vertragsgesellschaft, Verarbeitungsregion, Auftragsverarbeitung, Drittlandgarantien und Google-seitigen Speicherfristen sind anhand des produktiven Firebase-Kontos verbindlich zu bestätigen.
11. Google Play Billing
In der Android-App können ausschließlich die vorgesehenen kostenpflichtigen Inseratprodukte über Google Play Billing erworben werden. Google verarbeitet die Zahlungsabwicklung und stellt der App beziehungsweise der GastroAnzeigen24-API Produktkennung, Kaufstatus und einen Kaufbeleg beziehungsweise Kauf-Token bereit. Die API ordnet den Kauf über eine zufällige Kontoreferenz dem angemeldeten Konto und dem betreffenden Inserat zu, prüft den Kauf serverseitig bei Google und speichert für Nachweis, Wiederherstellung und Schutz vor Doppelfreischaltung den Plattform-, Produkt-, Status- und Belegbezug. Der Kauf-Token wird im geprüften Backend nur als deterministischer SHA-256-Wert dauerhaft gespeichert.
Vollständige Karten- oder Bankdaten werden von GastroAnzeigen24 dabei nicht verarbeitet. GastroAds ist kein Google-Play-Billing-Produkt. Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO; Abrechnungs- und Aufbewahrungspflichten beruhen auf Art. 6 Abs. 1 lit. c DSGVO. Empfänger ist Google als Betreiber von Google Play; die konkrete Vertragsgesellschaft, Transfergrundlage und Google-seitige Speicherfristen richten sich nach dem verwendeten Play-Entwickler- und Zahlungskonto und sind dort abschließend zu bestätigen.
12. Eigenes Reichweiten- und Nutzungsanalyse-System
Auf der öffentlichen Website wird ein eigenes Analysesystem nur aktiviert, wenn Sie zuvor in die Kategorie „Reichweitenanalyse“ eingewilligt haben. Es speichert dann die zufällig erzeugte, dauerhafte Kennungga24_analytics_visitor im LocalStorage und die Kennungga24_analytics_session im SessionStorage. Erfasst werden Seitenaufruf, Pfad, Seitentitel, Referrer-Domain, Verweildauer, grobe Geräte- und Browserklasse, das durch Vercel bereitgestellte Länderkürzel sowie Ereignisse wie Inseratsaufruf, Kontaktbeginn und Teilen. Bei angemeldeten oder fachlichen Ereignissen können zusätzlich Nutzer-, Inserats- und Kategoriebezug, Wert und Metadaten gespeichert werden. Die API leitet keine vollständige IP-Adresse in das Analytics-Datenmodell weiter; die IP wird jedoch kurzfristig für ein speicherinternes Rate-Limit verarbeitet.
Rechtsgrundlagen sind Ihre Einwilligung nach § 25 Abs. 1 TDDDG und Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO. Ohne Einwilligung werden weder die beiden Analysekennungen angelegt noch Analyseereignisse an die API gesendet. Bei Ablehnung oder Widerruf entfernt die Website vorhandene Analysekennungen aus LocalStorage und SessionStorage. Die Rechtmäßigkeit der bis zum Widerruf erfolgten Verarbeitung bleibt unberührt.
OFFEN: Eine serverseitige Löschfrist für bereits nach Einwilligung gespeicherte Analytics-Ereignisse muss organisatorisch festgelegt und technisch umgesetzt werden.
13. Lokale Speicherungen im Browser
ga24_consent: technisch erforderliches, versioniertes Cookie für die gewählte Einwilligung, Kategorien und Entscheidungszeitpunkt; Speicherdauer 180 Tage.ga24_compare_listings: ausgewählte Inserate für den Vergleich (LocalStorage).ga24_listing_draft: lokaler Inseratsentwurf mit Preis-, Kategorie- und Standortangaben (LocalStorage), bis Abschluss oder Entfernung.ga24_analytics_visitorundga24_analytics_session: Analysekennungen wie oben beschrieben.
Vergleichsliste und Entwurfsfunktion können als vom Nutzer ausdrücklich gewünschte Funktionen unter § 25 Abs. 2 Nr. 2 TDDDG fallen. Die konkrete Erforderlichkeit und transparente Löschmöglichkeit sind dennoch regelmäßig zu prüfen. Das Consent-Cookie ist erforderlich, um die Auswahl umzusetzen und nicht bei jedem Seitenaufruf erneut abzufragen. Die Einstellungen sind über den Seitenfuß jederzeit erneut aufrufbar.
14. GastroAds
Das Werbesystem verarbeitet Werbemittel, Ziel-URLs, Position, Laufzeit, Zielplattformen, Länder und Kategorien, Freigabe- und Zahlungsstatus sowie Kampagnenzuordnungen. Bei der Auslieferung werden Impressionen und bei Betätigung Klicks als kampagnenbezogene Zähler erfasst; daraus kann die Klickrate gebildet werden. Die geprüfte Auslieferung setzt dafür keine dauerhafte Besucherkennung und legt keinen Cookie- oder Browser-Speichereintrag an. Hersteller- und Händlerkonten können einer Werbeanfrage oder Kampagne zugeordnet sein. Die Verarbeitung zur Vertragserfüllung kann auf Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO beruhen; die rein kampagnenbezogene, aggregierte Zählung und Missbrauchsabwehr werden auf Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO gestützt. Personalisierte Werbung oder eine nutzerübergreifende Werbeprofilbildung ist im geprüften Code nicht nachgewiesen und würde vor Aktivierung eine gesonderte Prüfung und gegebenenfalls Einwilligung erfordern.
15. Empfänger und Drittlandübermittlungen
Technische Empfänger können – soweit im konkreten Betrieb aktiviert – Vercel, Neon/PostgreSQL, Stripe, Apple (StoreKit und gegebenenfalls APNs), Google (Firebase und Google Play), Resend, Cloudinary und den rechtlich getrennten Dienst PrismaTech Shield sein. Shield verarbeitet die Sicherheitsdaten voraussichtlich als Auftragsverarbeiter und nutzt nach vorhandener technischer Dokumentation seinerseits Vercel, Neon und Upstash; Stripe ist dort für die Abrechnung von Shield-Mandanten vorgesehen, nicht für die einzelne GastroAnzeigen24-Prüfung. Zugriffe erhalten daneben nur berechtigte Administratoren und die jeweils beteiligten Nutzer. Bei Dienstleistern mit Verarbeitung außerhalb des Europäischen Wirtschaftsraums sind die Voraussetzungen der Art. 44 ff. DSGVO zu prüfen, etwa Angemessenheitsbeschluss, EU-Standardvertragsklauseln und ergänzende Maßnahmen.
OFFEN: Die noch nicht belegten Vertragsparteien, Unterauftragsverarbeiter, kontoindividuellen Regionen und Transfermechanismen müssen aus den produktiven Verträgen und Kontoeinstellungen ergänzt werden.
16. Speicherdauer und Löschung
Daten werden grundsätzlich nur so lange gespeichert, wie dies für den jeweiligen Zweck, die Vertragsabwicklung, Sicherheit, Rechtsverteidigung oder gesetzliche Pflichten erforderlich ist. Inserate werden nach regulärem Ablauf archiviert. Passwortreset-Tokens laufen nach einer Stunde ab; Authentifizierungstokens nach sieben Tagen. Einzelne Favoriten, Suchaufträge und Inseratsdokumente können über bestehende Funktionen entfernt werden.
Für die über PrismaTech Shield verarbeiteten Sicherheitsdaten gelten die unter „Registrierung, Anmeldung und Kontosicherheit“ genannten technischen Fristen. Die vertraglich freigegebene Zielvorgabe für Shield-Auditereignisse beträgt 180 Tage. Die append-only Auditkette ist technisch noch nicht auf diese Höchstfrist begrenzt; bis zur nachgewiesenen Umsetzung gilt deshalb eine dokumentierte Übergangsabweichung.
Aufbewahrungspflichtige Rechnungen, Buchungsbelege und zugehörige Nachweise sollen nach dem vorbereiteten Archivkonzept acht Jahre, jeweils gerechnet ab dem Ende des Kalenderjahres, in dem der Beleg entstanden ist, aufbewahrt werden. Ein Lösch- oder Kontobeendigungswunsch führt nicht zur vorzeitigen Löschung gesetzlich aufzubewahrender Daten; deren Nutzung wird auf die erforderlichen Zwecke begrenzt.
Ein Konto kann in den mobilen Apps oder über die öffentlich erreichbare Seite gastroanzeigen24.com/konto-loeschen nach Anmeldung, erneuter Passwortprüfung und ausdrücklicher Bestätigung gelöscht werden. Dabei werden Kontokennung und E-Mail dauerhaft anonymisiert, Profildaten, Favoriten, Benachrichtigungen und Suchaufträge entfernt, Inserate deaktiviert, Nachrichteninhalte und Anhänge des Kontos entfernt, mobile Sitzungen widerrufen und Push-Tokens deaktiviert. Ein pseudonymisierter, nicht unmittelbar auf das frühere Konto zurückführbarer Prüfnachweis verhindert unbeabsichtigte Mehrfachverarbeitung. Gesetzlich erforderliche Rechnungs- und Zahlungsnachweise bleiben vom gelöschten Konto getrennt erhalten.
OFFEN: Der Betreiber hat 30 Tage für Inseratbilder nach endgültiger Inseratlöschung, 90 Tage für Nachrichtenmetadaten nach endgültiger Unterhaltungslöschung, 90 Tage für Sicherheitslogs, 30 Tage für verschlüsselte Backups und 180 Tage für Shield-Auditereignisse freigegeben. Gesetzliche Pflichten, laufende Verträge und dokumentierte Beweissicherung gehen vor. Die kontrollierten technischen Löschläufe für Cloudinary-Dateien, Backups und die append-only Shield-Auditkette sind noch nicht vollständig umgesetzt; produktive Löschjobs werden erst nach geprüfter Datenauswahl, Ausnahmen und Wiederherstellbarkeit aktiviert. Fristen für weitere Analytics-, GastroAds- und Webhookdaten bleiben konkret festzulegen.
17. Ihre Rechte
Sie haben nach Maßgabe der gesetzlichen Voraussetzungen Rechte auf Auskunft (Art. 15 DSGVO), Berichtigung (Art. 16), Löschung (Art. 17), Einschränkung (Art. 18), Datenübertragbarkeit (Art. 20) und Widerspruch (Art. 21). Eine erteilte Einwilligung kann mit Wirkung für die Zukunft widerrufen werden. Anfragen richten Sie an die oben genannte E-Mail-Adresse. Außerdem besteht ein Beschwerderecht bei einer Datenschutzaufsichtsbehörde (Art. 77 DSGVO).
Zuständige Aufsichtsbehörde für den Unternehmenssitz ist die Landesbeauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit Nordrhein-Westfalen, Kavalleriestraße 2–4, 40213 Düsseldorf, E-Mail: poststelle@ldi.nrw.de, Website: www.ldi.nrw.de.
18. Sicherheitsmaßnahmen und Änderungen
Zum Schutz der Daten werden unter anderem Passwort-Hashing, HttpOnly- und Secure-Cookies, Rollen- und Eigentümerprüfungen, Rate-Limits, Webhook-Signaturprüfung, Administrationsprotokolle und Zugriffsbeschränkungen für nicht öffentliche Inserate und Dokumente eingesetzt. Diese Erklärung wird bei Änderungen der Verarbeitung aktualisiert.